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Wie du Übelkeit und Schwindel während des Trainings vermeidest

Wenn du schnell in Form kommen willst, musst du wirklich hart trainieren. Ja, die Ernährung und der Lifestyle müssen ebenfalls angepasst werden, aber wenn du tatsächlich einen athletischen Körper bekommen willst, muss das Training sehr fordernd sein.

Das Problem, was ich manchmal beobachten kann: Vor allem Neulinge bekommen am Anfang ihrer Transformation Schwindel und Übelkeit im Training.

Dabei ist es egal, ob es sich um Frauen oder um Männer handelt. Die Tatsache, dass öfter Frauen davon betroffen sind, hängt jedoch damit zusammen, dass Frauen härter trainieren können. Jeder der Frauen schon mal trainiert hat, kann dies bezeugen.

Hartes Training kann in der Tat oft zu Schwindel und Übelkeit führen. In ganz seltenen Fällen sogar zum Erbrechen während oder nach dem Training. Damit das aber passiert muss man schon sehr fortgeschritten sein, weil ein Anfänger es meistens nicht schafft sich dermaßen zu verausgaben und an seine Grenzen zu gehen.

Zur Klarstellung: Es nicht NICHT notwendig so hart zu trainieren, dass dir schlecht wird. Und es ist auch kein Indikator für ein wirklich effektives Krafttraining.

Es kann durchaus sein, dass zu Beginn deiner Transformation Schwindel und Unwohlsein auftreten können, die Symptome sind aber sehr individuell.

Manchmal kommt es vor, dass Anfänger ins Training gehen und wirklich hart trainieren, ohne jegliche Probleme zu bekommen. Auf der anderen Seite gehen sehr fortgeschrittene Athleten ins Training und bekommen Probleme nach einer intensiven Einheit.

Meine intensivste Trainingserfahrung war ein Beintraining in Marbella beim 3 Tage Hypertrophie Camp (siehe Foto), nach der ich eine Zeit lang nicht mehr aufstehen konnte. Hat mich das traurig oder verrückt gemacht? Nein auf gar keinen Fall. Ich wusste, warum das passiert war und konnte es dementsprechend einordnen.

Was ist es also, das Übelkeit und Schwindel beim Training verursachen kann? Es gibt einige Faktoren, die dazu beitragen können. Nachfolgend findet du eine Liste und eine kurze Erklärung zu den jeweiligen Gründen.

Blutfluss aus dem Verdauungstrakt.

Sobald du anfängst zu trainieren wird dein Blut aus dem Verdauungstrakt zu den Muskeln gepumpt, um diese mit Energie, Nährstoffen und Sauerstoff zu versorgen. Dies unterbricht die Verdauung des Essens, welches du unmittelbar davor konsumiert hast.

Das führt uns gleich zum nächsten Punkt:

Essen vor dem Training

Es ist unheimlich wichtig nicht auf leerem Magen zu trainieren und etwas zu finden, was für dich bekömmlich ist- vor allem wenn du morgens trainierst.

Versuche 2-3 Stunden zwischen der letzten Mahlzeit und dem Training zu lassen. Zu diesem Zeitpunkt wird schon über 50% des Essens verdaut sein.

Wenn du nur wenig Zeit fürs Frühstück vor dem Training hast, können Verdauungsenzyme sehr stark dabei helfen deine Verdauung zu beschleunigen.

Wasserkonsum

Es ist wichtig sicherzustellen, dass du vor dem Training gut hydriert bist. Wenn du zu viel Wasser im Vorfeld konsumiert hast, oder während des Trainings zu viel trinkst, kann es sein, dass du dich aufgebläht fühlst. Dies könnte verstärkt zu einem Würgereiz führen.

Eine Dehydrierung kann ebenfalls Schwindelgefühle hervorrufen.

Erhöhte Produktion von Endorphinen

Du hast wahrscheinlich schon mal von Endorphinen gehört. Es sind die „Glückshormone“, die während des Trainings ausgeschüttet werden.

Die erhöhte Produktion von Endorphinen wird in Verbindung gebracht mit Unwohlsein und Schwindel. Du wirst nicht viele Quellen zu diesem Thema finden, da eine Studie, die wissentlich Schwindel bei den Probanden hervorrufen soll, ein schwieriges Thema für jeden Ethikrat darstellt.

Erhöhte Produktion von Laktat

Die Art von Krafttraining, die du ausführen solltest, wenn du schnell Körperfett reduzieren willst, führt zu einer erhöhten Produktion von Laktat. Das kann sich unangenehm anfühlen, aber es ist notwendig und erhöht die Ausschüttung von Wachstumshormonen in einer großen Menge. Dies hilft dabei viel mehr Fett zu verbrennen als mit konventionellem Krafttraining.

Das erhöhte Laktat kann jedoch zu Unwohlsein führen, vor allem beim Training von großen Muskelgruppen, wie z.B. den Beinen.

Zusammenfassend kann man sagen, dass wirklich hartes Training durchaus zu Unwohlsein und Schwindel führen kann- das passiert schon mal.

Die gute Nachricht ist, dass der Körper sich anpasst und das Unwohlsein im Training meistens nach der ersten Woche verschwindet.

Es ist nichts vor dem man Angst haben sollte, aber es ist auch nichts, was man forcieren sollte.

Solltest du jedoch nach mehreren Wochen oder sogar Monaten Training immer noch regelmäßig mit Schwindel und Übelkeit zu kämpfen haben, solltest du einen Arzt konsultieren.

Über den Autor:

Dennis Prokopjew ist Gründer und Headcoach von Mainperformance Personal Training- dem Personal Training Studio in Frankfurt, wenn es um erfolgsorientiertes Personal Training geht. Während seiner langjährigen Karriere als Sportwissenschaftler und lizensierter Personal Trainer konnte Dennis Prokopjew sein Know- How in über 5000 Stunden qualitativ hochwertigem 1:1 Training vermitteln und zahlreiche Kunden auf ihrem Weg zu mehr Lebensqualität und Wohlbefinden begleiten.

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