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Diese 5 Tipps, helfen Dir dabei schneller Ein- und wieder regelmäßig durchzuschlafen

„Guter Schlaf ist durch nichts zu ersetzen!“

 

Du gibst im Training alles, hast deine Ernährung perfektioniert, nimmst die besten Nahrungsergänzungsmittel und hast trotzdem keine Erfolge bei der Verbesserung deiner Körperkonstitution?

 

Verantwortlich dafür könnte dein schlechter Schlaf sein. Zwischen 23 – 06 Uhr finden die wichtigsten Vorgänge in deinem Körper statt. Entgiftung, Zellregeneration und kognitive Verarbeitung des Tages sind unmittelbar mit einem tiefen und erholsamen Schlaf verbunden. Findet dieser nicht statt, bleiben Ergebnisse trotz oben genannter Optimierungen aus.

 

Die allererste Frage, die wir meinen Kunden in der Anamnese stelle, lautet: „Wie ist dein Schlaf?“. Oft lautet die Antwort: „Gut!“. Auf weitere Nachfrage kommen Einzelheiten zu Tage, die das Gegenteil beweisen. Tatsachen wie Bettruhe nach Mitternacht, 30min Zeit zum Einschlafen, nächtliche Toilettengänge und 3-faches Snoozen bis man müder aufsteht, als man zu Bett gegangen ist, sind die Norm. Eine Norm die abnormal ist, jedoch in der heutigen Welt als Normalität erachtet wird, weil sie scheinbar bei jedem der Fall ist.

 

Werden abnormale Verhaltensweisen über einen längeren Zeitraum zu Gewohnheiten, akzeptiert man diesen Zustand und macht sich keine Gedanken mehr darüber. Ein großes Problem das sich auf viele Bereiche im Alltag übertragen lässt.

 

Fakt ist aber, dass es nicht normal ist nach Mitternacht zu Bett zu gehen, sich 30 Minuten zu wälzen bevor man endlich einschläft, jede Nacht um die exakt gleiche Uhrzeit aufzuwachen, um auf Toilette zu gehen (warum das so ist werde ich in einem separaten Post behandeln) und morgens kaum aus dem Bett zu kommen.

 

Jeder Mensch ist individuell. Trotzdem gibt es einfache Prinzipien, die man befolgen kann, um für einen erholsamen Schlaf zu sorgen.

 

Hier sind meine Top 5 Tipps für einen erholsamen Schlaf:

 

  • Ein qualitativ hochwertiges Magnesium

 

Magnesium ist ein Mineral das an über 350 enzymatischen Vorgängen im Körper beteiligt ist. Unter anderem ist Magnesium an folgenden Vorgängen von großer Bedeutung: Weiterleitung von Nervenimpulsen, Muskelaktivität, Herzfunktion, Temperaturregulation, Entgiftungsvorgänge, Umbauprozesse der Knochen und Insulinsensitivität.

 

Unabhängig davon, wie gut deine Ernährung ist, wirst du es kaum schaffen genug Magnesium über die Nahrung zu dir zu nehmen wie du tatsächlich brauchst. Grund dafür ist u.a. die industrielle Landwirtschaft, moderne Zubereitungsmethoden und nährstoffarme Böden. Ein hochwertiges Magnesiumpräparat ist nicht zu vergleichen mit den Brausetabletten aus der Drogerie oder von „namhaften“ Herstellern mit zwei Herzen im Logo. Ich empfehle das YPSI Magnesium, das unter Einhaltung höchster Qualitätsstandards in Deutschland hergestellt wird.

 

  • Reduktion von elektromagnetischer Strahlung (EMR)

 

W-Lan ausschalten

 

Handy ausschalten (Flugmodus ist nicht ausschalten)

 

Funkwecker durch konventionellen Wecker ersetzen

 

Keine elektronischen Geräte im Schlafzimmer

 

Laut Dr. Klinghardt ist Elektrosmog die wichtigste toxische Belastung unserer Zeit und wird massiv unterschätzt.

 

  • Kein Medienkonsum 60min vor dem Schlafengehen

 

Jeglicher Medienkonsum elektronischer Geräte sorgt durch das von Displays abgegebene Blaulicht für eine Verwirrung unseres Gehirns. Weil das Blaulicht dem Gehirn Sonnenlicht suggeriert, kommt das zentrale Nervensystem (ZNS) nicht zur Ruhe. Ein Blaulichtfilter ist empfehlenswert. Der Verzicht von elektronischen Geräten unmittelbar vor den Augen ist die deutlich bessere Lösung.

 

  • Abendroutine entwickeln

 

Der Mensch ist ein Gewohnheitstier. Diese Floskel stimmt ausnahmsweise tatsächlich. Durch eine immer gleiche Routine 30 – 60min vor dem Schlafengehen bereiten wir unseren Körper physisch und psychisch darauf vor, die Stoffwechselvorgänge runterzufahren und zu entspannen. Unser Biorhythmus ist evolutionsbedingt darauf programmiert mit Sonnenuntergang zur Ruhe zu kommen und bei Sonnenaufgang aufzustehen. Die modernen Arbeitszeiten machen den meisten Menschen einen Strich durch die Rechnung. Trotzdem kann man durch eine tägliche Abendroutine den Körper darauf einstellen schneller zur Ruhe zu kommen und früher in die Tiefschlafphase einzutauchen.

 

  • Gehe vor 23 Uhr ins Bett

 

Diese simple Vorgabe scheint für die meisten Menschen keine große Bedeutung zu haben. Ihre Ausrede ist dann, dass sie sowieso bis 08 Uhr schlafen, wenn sie um 01 Uhr ins Bett gehen und so auf ihre 7 Stunden kommen. Das Problem besteht darin, dass wichtige Entgiftungsvorgänge ab 23 Uhr stattfinden und diese ihre optimale Wirkung nicht entfalten können, wenn wir zu dieser Zeit noch wach sind.

 

Wichtig bei der Implementierung dieser fünf Tipps, ist die Nachhaltigkeit der Gewohnheiten. Sie sollten stufenweise in den Alltag aufgenommen werden, sodass sie zu Ritualen werden, deren Einhaltung keinen besonderen Aufwand benötigt.

 

Lieber eine gute Lösung, die langfristig implementiert wird, als eine sehr gute Lösung, die schwer umsetzbar ist und nach kurzer Zeit wieder aufgegeben wird!

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Dennis Naab, 

Sportwissenschaftler,
liz. Personal Trainer und Gründer
von Mainperformance Personal Training. 

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